Unsere Heimat



Was ist Heimat? Diese Frage treibt seit einiger Zeit Politik, Medien und Öffentlichkeit um. Für uns Friedrichsfelderinnen und Friedrichsfelder stellt sich diese Frage nicht. Unsere Heimat

ist dort, wo der Wesel-Datteln-Kanal den Rhein begrüßt und am zweiten Wochenende im August ein

ganzer Stadtteil auf den Beinen ist, marschierend auf dem Markt, jubelnd am Straßenrand,

oder tanzend in der Schützenhalle.

Doch Heimat ist mehr als nur ein Ort. Es ist auch ein Gefühl. Und der wohl größte Ausdruck des Heimatgefühls der Friedrichsfelderinnen und Friedrichsfelder ist das Schützenfest.

Wenn die Kanonen böllern, wenn die Schützen in ihren schmucken Uniformen durch die Straßen laufen, dann fühlen sich die Friedrichsfelderinnen und Friedrichsfelder heimisch. Sie wissen: Hier gehöre ich hin, hier bin ich zuhause. Und das fühlen auch die Friedrichsfelderinnen und Friedrichsfelder, die es in alle Winkel der Erde verschlagen hat, und die doch jedes Jahr am zweiten Wochenende im August zurück in ihre Heimatstadt… ihr Friedrichsfeld kommen.

 

Doch für uns, die wir hier leben, ist das Schützenfest nur der Höhepunkt unseres Heimatgefühls.

Wir erfahren es das ganze Jahr über. Unser Schützenfest verbindet mehr als dieses eine wundervolle Wochenende.

Das ganze Jahr über trifft man sich und hilft sich, wenn der Ein oder Andere der Solidarität  seiner Schützenkameraden bedarf. In unserer Begeisterung für unsere Heimat grenzen wir uns dabei von niemandem ab und erst recht niemanden aus.

Egal ob in Friedrichsfeld geboren, aus einer anderen Stadt, einem anderen Dorf oder einem anderen Land zugezogen. Egal welcher Religion man angehört. Egal ob man selbst marschieren kann

oder auf Unterstützung angewiesen ist. Jeder ist eingeladen sich einzubringen und ein Teil von

Friedrichsfeld zu werden. Deshalb kann nicht oft genug betont werden, welchen großen Beitrag die

Schützen zur Integration in der Vergangenheit geleistet haben und in Zukunft leisten werden.

Der Bürger-Schützenverein Friedrichsfeld „Alter Emmelsumer 1868 e.V.“ hat großen Anteil daran, dass dieses Heimatgefühl seit Generationen Bestand hat.