Sie wollen mal so richtig ballern?
Die richtigen Knarren schießen? Den richtigen Kick spüren?
Sorry, da sind Sie hier völlig falsch.
Wir dürfen Sie höflich bitten, eine der großen Suchmaschinen bei der Suche nach einem anderen Verein zu nutzen.
Kommen Sie bitte nicht zu uns.
Allen anderen an dieser Stelle dann noch mal ein – herzlich Willkommen.
Die Großkaliberabteilung
Hier geht es um den reinen Wettkampf im Schießen mit Pistolen und Gewehren. Auf der „Jagd“ nach Ringen und Zeit geht es nur darum besser zu sein als gestern.
Unsere Großkaliberabteilung verfügt über einen der größten Schießstände der Umgebung. Unsere 25 Meter Pistolenanlage steht mit bis zu 10 Ständen bis 1500 Joule den Mitgliedern zur Trainingszeit zur Verfügung. Mit ein Grund, warum hier auch regelmäßig die Bezirksmeisterschaften des RSB ausgetragen werden. Ob reine Sportpistole, Dienstwaffen oder Western Revolver, von Kaliber .22 lfB. über 9mm bis hin zu .44 Magnum findet jeder das für sich passende Kaliber. Für Neuschützen stehen ausreichend Leihwaffen zur Verfügung.
Ausgebildete Pädagogen und erfahrene Sportschützen unterstützen Sie bei der Ringejagd. Weiterhin verfügt die Abteilung über drei ausgebildete Schießleiter und Ausbilder zur Waffensachkunde.
Der Rheinische Schützenbund ist als Verband Mitglied des Deutschen Schützenbundes. Entsprechend bedient der RSB auch die Disziplinen des BDS. Und die Auswahl ist größer als man meinen könnte. Diese finden sich unter anderem in den olympischen Disziplinen wieder.
Grundsätzlich gehören dazu halbautomatische Pistolen und Revolver in den Kalibern bis 9mm und .357 Magnum, sowie Repetierbüchsen und Flinten. Es gibt sogar Disziplinen für Unterhebelrepetierer. Regelmäßig nehmen die Schützinnen und Schützen der Abteilung an den entsprechenden Meisterschaften des RSB teil.
Darf es ein wenig mehr sein?
Seit 2017 gibt es auch eine BDS-Gruppe für viele weitere Arten des sportlichen Großkaliberschießens. Neben regelmäßigen Wettkämpfen auf Bezirks- und Landesebene haben sich in den vergangenen Jahren wiederholt Friedrichsfelder Schützen zu den Deutschen Meisterschaft dieses Verbandes qualifiziert.
Doch zuerst – wir sehen uns nicht als eine Möglichkeit Waffen zu sammeln und zu horten. Wir legen Wert darauf, dass unsere Mitglieder mit ihren Waffen an Wettkämpfen teilnehmen. Tatsächlich können Sie auch nur mehr Waffen über Ihrem Grundbedürfnis über die Teilnahme an Wettkämpfen erlangen. Die Ergebnisse spiegeln natürlich die individuelle Leistungsfähigkeit aber auch die eigene Bereitschaft zum Training ab. Wer als Boxer glaubt mit zwölf Trainingseinheiten im Jahr im Ring bestehen zu können wird auf den Brettern der Realität landen. Um auf die Eingangsfrage zurück zu kommen – ja, es darf mehr sein. Mehr Training. Dafür bieten wir die Möglichkeit.
Unter diesen Voraussetzungen können wir über eine Mitgliedschaft in der BDS Gruppe sprechen.
In unseren Anlagen können wir dann Disziplinen wie Präzision, Duell, Speed und Fallscheibe trainieren. Mit Lang-/ und Kurzwaffen und selbstverständlich alles im Rahmen der für den Stand zugelassenen Munition.
Auch außerhalb unserer Standortbeschränkungen sind wir umtriebig. So haben wir feste Standzeiten auf weiteren Schießständen. Hier trainieren wir Mehrdistanzdisziplinen und Fallscheibenschießen mit Flinten. Aber auch die Möglichkeiten auf 100 Meter großkalibrige Jagdbüchsen zu schießen oder sämtliche Wurfscheibendisziplinen wie Trap und Skeet sind organisiert und können mit den Mitgliedern ausprobiert werden.
Wie wird man denn hier nun Mitglied?
Am Anfang steht die Kontaktaufnahme zum Sportleiter Daniel Fister.
Nach einem Probetraining, Sie sollen ja schließlich erst mal die Anlage kennenlernen und mit ein paar Schuss entscheiden Sie, ob dies Ihr Sport sein könnte. Hiernach beginnen Sie in der Regel eine Probezeit. Diese dauert vier Monate und erstreckt sich über mindestens zehn Trainingseinheiten. Ja, das bedeutet Sie werden fast jede Woche hier sein. Hier können Sie uns und wir Sie kennenlernen. Für uns ist das sehr wichtig. Sollten wir dann feststellen, dass wir zueinander passen, dann beginnt mit Ihrem Antrag die Mitgliedschaft im Verein. In den folgenden zwölf Monaten leiten wir Sie an und bilden Sie aus. Sie müssen schließlich eine Waffensachkundeprüfung bestehen. Erst nach Ablauf dieser zwölf Monate, so ist die rechtliche Grundlage, sind Sie dann berechtigt eine Waffenbesitzkarte zu beantragen.
Im Rahmen dieser Beantragung werden Sie dann von Ihrer Waffenbehörde (Wohnortprinzip) hinsichtlich Ihrer strafrechtlichen Verfehlungen und Ihrer grundsätzlichen charakterlichen Eignung geprüft.
Und, wenn mir die Anmerkung als Verfasser erlaubt ist, es geht hier um den zukünftigen Umgang mit Schusswaffen. Wenn Sie also auch nur dunkle Schatten auf Ihrer weißen Weste haben, dann sollten Sie sich die Aufnahmegebühr sparen.
Wir machen Ihnen nichts vor. Es wird alles in allem rund 18 Monate dauern bis Sie mit Ihrer ersten eigenen Waffe schießen.
Herzlichst
Daniel Fister (Erster Sportwart) DANIEL.FISTER(ät)T-ONLINE.DE
Joachim Riedel (Abwesenheitsvertreter)
Claus Joosten (Verfasser)